Rolf Silz  Medientechnik

Ton & Studiotechnik  / Meisterbetrieb

Hauptseite
Konferenztechnik
Produkte
Hörfunkdurchsagen
Personenführung
Toppreis
Ü-Wagen
Hörfunkstudios
Service
Referenzen
Impressum
Funkmikrofone

Der Ü-Wagen im Detail

Basis für den Reportagewagen ist ein Renault”Trafic”mit 2,2L Benzin- motor, Klimaanlage und einer Webasto Standheizung.

Auch auf langen Stecken kann man bequem und schnell von Ort zu Ort kommen, unterstützt von einem Navigationssystem hat man das Ziel immer vor Augen.

Das Fahrzeug bietet Platz für zwei weitere Personen, neben dem Techniker.

Auf der Rückseite des Fahrzeugs ist Platz für Kabeltrommel und Zubehör wie Mikrofonstative, Lautsprecher- stative usw.

Hier befinden sich auch die An- schlussfelder für Ton und HF und der Netzanschluss bei Netzbetrieb.

 

Der Produktionsbereich ist so angelegt, dass alle Funktionen zentral überwacht werden können. Alle Parameter die wichtig für den Sendebetrieb sind liegen dicht beieinander!

Im Schnittbetrieb ist genügend Platz für Unterlagen und Reportagegeräte.

Mitgeführt wird ein Flashrecorder, der die schnelle Einstellung von O-Tönen in das Schnittsystem bewerkstelligt.

Das Schnittsystem, EasyTrack von David, ist in der neuesten Version V4 installiert.

Die Quicktastatur erleichtert die Arbeit mit dem Schnittsystem. Die wichtigsten Kurzbefehle gibt es hier auf Tasten- druck ohne die “Maus” zu bewegen. Hier zeigt sich deutlich der Unterschied zu vielen nicht Profi-Schnittsystemen!

Der Schnittcomputer ist als Laptop ausgeführt, damit ist es  möglich ihn unabhängig vom Wagen zu betreiben. So entstehen leicht zwei Arbeitsplätze zB. bei einem Parteitag usw.

Die Funkmikrofonanlage umfasst drei Einheiten mit Empfängern für Kopfhörer. Zusatzantennen und Zubehör sind optimal aufeinander abgestimmt, höchste Reichweiten und Störungsfreiheit sind da- durch sichergestellt!

Auch ein abgesetzter Betrieb mit einem zusätz- lichen System ist möglich. So kann auch in Hallen und Stadien leicht mit Funkmikro gearbeitet werden!

Steht kein ISDN-Anschluss zur Verfügung, werden die Beiträge oder die Live-Schaltung über eine Inmarsat Anlage abgewickelt. Die SAT-Anlage ist mobil gehalten und kann auch abgesetzt vom Fahrzeug betrieben werden. Bei diesem Konzept ist es eher möglich auch in ungünstigen Situationen noch eine Verbindung zu bekommen.

Für ein Teil unserer Kunden gibt es auch die Möglichkeit per “Funk” abzuwickeln. Hierfür gibt es einen Reportagesender und einen Stereocoder an Bord. Die Antenne kann dann mit dem Mast auf 9m Höhe gebracht werden.

Herzstück auf einem Ü-Wagen ist und bleibt das Mischpult. Hier haben wir uns noch rechtzeitig für einen Studer 961 entschieden. Wichtig, auch wegen des Betriebs von Sendern auf dem Wagen, ist hier die Störstrahlungssicherheit. Viele preiswerten Lösungen erreichen da nicht die von uns geforderten Werte! Gerade die trafosymmetrischen Eingänge haben da ihren besonderen Betrag zu leisten!

Auch die Verteilerverstärker, Leitungs- und Sendeverstärker an Bord haben ausnahmslos Trafos in der Schaltung. Bei uns ist noch Symmetrie drin, wo es mit dem Stecker hineingeht!

Für die Kommunikation gibt es mehrere Möglichkeiten auf dem Wagen. Neben den Wegen zum Sender über Inmarsat, 2m-Funk, 70cm-Funk und Handyhybrid, gibt es auch 2m-Handfunksprechgeräte für die Verbindungen in der Nähe. Alle Funkwege können dabei dem Reporter auf das “Ohr” gelegt werden. Ganz wichtig ist die Handyaufschaltung, denn hierüber findet bei Inmarsatbetrieb,

die Off-Air-Kommunikation statt, so das nicht dauerhaft eine Satverbindung aufgebaut sein muss!

 

 

Ein wichtiger Teil bei einer Aussenübertragung kann die Beschallung sein, zwar bekommt der Hörer zu Hause davon nichts mit, aber der Beobachter am Ort des Geschehens möchte auch etwas verstehen. Da das Zusammenspiel mit der Beschallung wichtig ist, aber auch den Sendeton stören kann, ist eine zentrale Steuerung aus dem Ü-Wagen sinnvoll. Bei uns kommen Netzunabhängige K&H-Aktivboxen zum Einsatz, die auch völlig “drahtlos” per Funkanbindung betrieben werden können.

Ist eine grösser Beschallung vor Ort notwendig, gibt es am Ü-Wagen Splitt-Punkte um die notwendigen Audio-Signale an ein-

en zusätzlichen Dienstleister erdfrei zu übergeben.

Für den schnellen Einsatz jedoch können die K&H- Systeme bis zu 200 Personen beschallen. das reicht in der Regel aus.

Wichtig ist besonders die Sicherheit am Fahrzeug. Deswegen werden die Geräte regelmässig in der eigenen Fachwerkstatt geprüft und gemessen. Ausfälle werden so minimiert und sollte einmal was in “die Brüche” gehen, ist eine Instandsetzung über Nacht möglich! Viele Geräte werden auch als “Back-Up” bereitgehalten. Auf Wunsch wird sogar ein zweiter Audiocodec mitgeführt!

Was den Strom betrifft, so ist noch mehr Sicherheit für die Aussenübertragung nötig. Das Bordnetz kann ohne Netzanschluss je nach Verbrauch bis zu 20 Stunden betrieben werden, wobei eine “Tankuhr” jederzeit Auskunft über den Batteriestatus geben kann und wie lang man noch durchhalten wird. Da das Stromnetz Unterbrechungsfrei ausgelegt ist, besteht die Möglichkeit zu Laden im Betrieb! Das ermöglicht auch den Einsatz eines Generators, der wiederum die Betriebszeit auf “Unendlich”verlängern kann.

Der Generator ist mobil gehalten, damit er auch entfernt betrieben werden kann.

Der FI-Schutzschalter ist ein MUSS!